Drei große Irrtümer über die MPU

Drei große Irrtümer über die MPU

Drei große Irrtümer über die MPU beherrschen weitgehend die öffentliche Meinung über die MPU. 

Irrtum Nr. 1:
Die MPU hat eine sehr hohe Durchfallquote, weil alles doch nur eine Abzocke ist …

Mit Sicherheit ist die Durchfallquote bei der MPU zu hoch! Doch der Hauptgrund dafür ist nicht Abzocke oder Geldschneiderei! Viele MPU-Teilnehmer schätzen die MPU völlig falsch ein und sind nicht vorbereitet!

Wenn man sich die Gründe für die noch viel zu hohe Durchfallquote anschaut, merkt man bald, dass es nicht nur am System MPU liegt, sondern leider meist an der fehlenden, mangelnden oder falschen Vorbereitung der MPU-Teilnehmer.

Da die Gerichte und die meisten Führerscheinstellen keine oder nur sehr wenige Informationen an die Betroffenen herausgeben, ist es umso wichtiger, sich rechtzeitig vor der MPU umfassend zu informieren.

More...

Die Durchfallquote bei der MPU würde sinken …

… wenn aufgrund richtiger und guter Informationen sich jeder Einzelne entsprechend gezielt auf die MPU vorbereiten würde. Dann würde die Durchfallquote bei der MPU spürbar sinken!

Irrtum Nr. 2:
Die MPU ist ein "Idiotentest"

Im Volksmund ist die MPU unter der entwürdigenden Bezeichnung „Idiotentest“ oder „Depperltest“ bekannt.

Mit "Idiotentest" hat die MPU jedoch absolut nichts zu tun. Weder handelt es sich bei den MPU-Teilnehmern um Idioten, die man testen müsste, noch handelt es sich überhaupt nur um einen Test.

Die Abkürzung MPU bedeutet Medizinisch-Psychologische Untersuchung. Genau genommen handelt es sich jedoch nicht um eine Untersuchung, sondern um eine Überprüfung.

Eignungszweifel - Überprüfung statt Untersuchung

Bei dieser Überprüfung geht es um die Fahreignung von Menschen, die im Straßenverkehr aufgefallen sind oder deren Fahreignung aufgrund behördlicher Zweifel überprüft werden muss.

Irrtum Nr. 3:
Die MPU-Gutachter handeln willkürlich

Oft wird behauptet, die Gutachter seien voreingenommen, würden gerne negative Gutachten schreiben und würden willkürlich begutachten. Außerdem müssten sie eine bestimmte Durchfallquote einhalten, da sie am Umsatz beteiligt sind, usw.

Solche und ähnliche Vorwürfe werden oft von Leuten erhoben, die eine negative MPU erhalten haben.

Bei genauerer Nachprüfung sind diese Vorwürfe jedoch meistens unzutreffend. Derselbe Gutachter, der von dem einen Betroffenen als ungerecht, selbstherrlich und willkürlich bezeichnet wurde, wird von jemanden, der eine positive MPU bekommen hat, als fair, objektiv und sympathisch beschrieben.

Hier wird klar, dass das Gutachtenergebnis der MPU auch das (Vor-)Urteil über den jeweiligen Gutachter bestimmt.

Gutachter, die einen Mangel an Neutralität und Objektivität sowie fachlicher Kompetenz aufweisen, sind Gott sei Dank selten. Abgesehen davon gibt es in jedem Berufszweig Menschen, die besser einen anderen Job machen sollten.

Der Schlüssel zum Erfolg: gute MPU-Vorbereitung

Streng genommen ist nicht der Gutachter für eine positive MPU entscheidend! Viel wichtiger ist die selbstkritische Haltung des MPU-Teilnehmers und die Qualität seiner MPU-Vorbereitung! 

Sie selbst haben es in der Hand, den Ausgang Ihrer MPU zu bestimmen! Mit der richtigen Vorbereitung zur MPU wird Ihnen kein Gutachter ein negatives MPU-Gutachten schreiben können! 

Auch interessant für Sie
Keine passenden Beiträge momentan gefunden
wolf
 

Hier klicken, um einen Kommentar zu hinterlassen 0 Kommentare